Trockenes Auge

Was ist Keratitis sicca: Trockenes Auge?

Hier spüren Sie sofort viel!!! Denn die „trockene Hornhaut“ meldet sich sofort: durch Fremdkörpergefühl, Jucken, Beißen, Blinzeln müssen, Konzentrationsschwäche beim Lesen, auf TV und Personalcomputer gucken -aber auch durch Tränen.

Das ist dann das sogenannte „paradoxe Weinen“, denn aufgrund der trockenen Oberfläche der Hornhaut versucht das Auge, dies provisorisch durch die „Heul-Tränen“ der Tränendrüse auszugleichen.

Ursachen

Die Ursache des trockenen Auges liegt darin, dass die verschiedenen Drüsen des Tränenapparates keinen „normalen“ Tränenfilm mehr herstellen können, der sich schützend auf die Hornhaut legt und uns dadurch ein klares Sehen ermöglicht, aber auch Bakterien und kleine Fremdkörper abwehren kann.

Jeder von uns hat „seinen“ Tränenfilm !!

Abhängig von Hormonen, Stress, Ernährung, Wasseraufnahme wird dieser in einem hochkomplizierten Prozess täglich neu „gemischt“: Tausende verschiedenster Bestandteile fügen sich zu einem Wunder der Natur zusammen. Und alle Säugetiere der Welt haben im Prinzip denselben Tränenfilmapparat: ihr Hund, ihre Katze – aber auch der Delfin.

Diagnostik

Die Diagnostik erfolgt bei den Augenärzten an der Spaltlampe, unserem Hauptarbeitsgerät. Mit diesem optischen und vergrößernden Schnitt sehen sie neben der „Conjunctivitis“ (Bindehautentzündung), der „Keratitis“ (Hornhautentzündung) auch die Reaktion des Auges darauf: eine Art „Wasserkissen“ im unteren Tränensee. Und je dicker das Wasserkissen, desto fortgeschrittener die Krankheit.

Darüberhinaus wird vielen von den Betroffenen ein unangenehmer, aber wichtiger Test in Erinnerung geblieben sein: der Schirmer-Test. Hierbei wird gemessen, wie viele Tränen das Auge überhaupt noch auf Reiz ( einen Streifen Papier mit Kerben) produziert. Es gibt noch viele andere Tests, die verschiedene Qualitäten des Tränenfilms messen.

Behandelt wird mit den verschiedensten Augentropfen, Gels, Salben – aber auch mit Ernährung : Omega – 3 – Fettsäuren.

Das können wir für Sie tun!

Die Ohr- Akupunktur kann hier schnell helfen, besonders auch bei dem oft quälenden Juckreiz. Viele PatientInnen bemerken schon in den ersten fünf Minuten der Akupunktur, dass eine Besserung eintritt – und die Augen anfangen zu tränen und milder zu werden.

Zusätzlich zu den besten Augentropfen empfehlen wir bestimmte Augenübungen und homöopathische Mittel. Diese können das oft zusätzliche Problem der „Asthenopie“, der „Erschöpfung“ der Augen am Bildschirmarbeitsplatz – oder beim Handy lindern.

Für weitere Fragen und Terminvereinbarungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie!

Telefon 0 24 02 – 973 359 oder senden Sie eine Email an appk@gmx.de

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